EICHENHOLZ HERSTELLUNG

Europäische Eichen werden im Winter geschlagen, um eine optimale Farbe zu garantieren. Mit großer Sorgfalt sortieren wir die ausgewählten Baumstämme nach bester Ausbeute und produzieren diese variantenreich zu Schnittholz.

Mit modernster Blockbandsägentechnik werden die hochwertigen Eichenstämme zu Schnittholz produziert. Hier stellen Länge, Durchmesser, Geradschaftigkeit und Reinheit die Kriterien des letztendlichen Verwendungszweckes dar.

Dabei gibt es verschiedene Vorgehensweisen. Den traditionellen Blockwarenschnitt, der es dem Verarbeiter ermöglicht, die Stammabfolge nachzuempfinden. Den stammgedrehten Schnitt, um eine möglichst hohe und saubere breite Seitenware zu erzielen. Der Viertelschnitt, auch Quartier oder Rift Schnitt genannt, bringt einen hohen Anteil an stehenden Jahresringen hervor.

Die teilbesäumte A-Ware bietet die Grundlage der Produktion von parallel besäumter Eiche. Hier wird zu 100 % herzfreie Ware sortiert. Weitere Kriterien sind die Scharfkantigkeit und die Reinheit der einzelnen Bretter.

TROCKNUNG EICHENHOLZ

Hier ist das Eichenholz durch die Vortrocknung bereits an der Oberfläche stabilisiert. Dies wirkt sich positiv auf die Stehfähigkeit in der Fertigung aus. Wir schützen eine jede Lage Eichenbretter vor Wind und Sonnenstrahlen. Zusätzlich befindet sich jedes Holzpaket permanent unter Dach. Jetzt beginnt die schonende Holztrocknung in einem kühlen und feuchten Klima. Das entsteht, wenn große Mengen frisches Holz eng gestapelt werden.

FARB- VERÄNDERUNG DURCH TROCKNUNG

Auch eine zu langsame Vortrocknung kann die Farbe beeinflussen. Ein großer Schatz an Erfahrung gibt hier den goldenen Mittelweg vor. Durch den ständigen Überblick des Klimas kontrollieren wir den sorgsamen Trockenvorgang bei dem empfindlichen Eichenholz. Dies gibt uns die Sicherheit einer gleichbleibenden Holzqualität. Durch moderne Vakuumtrockenkammern erhalten wir eine Restfeuchte von 8 – 10 %. Bei optimaler Lagerung halten unsere Eichen diese optimale Endfeuchte zuverlässig. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit (≤ 50 % relative Luftfeuchtigkeit) in der Produktionshalle kann bei kammergtrockneter Eiche auch nachträglich noch zu Rissbildungen führen. Bitte hier besonderes Augenmerk darauf legen Wir garantieren eine sorgfältige Holztrocknung für die Verarbeitung von Eichenschnittholz, welches Sie für Ihre Innenausstattung benötigen. Von einer kammergetrockneten Ware sprechen wir bei einer Restfeuchte von 8 – 10 % HF. Diese Restfreuchte erzielen wir durch die moderne Vakuumtrockentechnik. Selbst bei hohen Einschnittstärken von bis zu 65 oder sogar 80 mm Stärke. Die Regelung von relativer Luftfeuchtigkeit in einem Trockenraum steuern wir durch die erweiterten Komponenten Luftstrom, Temperatur wie auch Verdampfung von Wasser durch Unterdruck im Kesselbehälter. Dieser kann bei der Vakuumtrocknung 0,1 bar erreichen. Unter diesen Druckverhältnissen verdampfen die gebundenen Wasserteilchen bereits bei 50° C, welche sich im Brettinneren, im Zellkern befinden. Die Holztrocknung durch Vakuumtechnik beginnt im Brettkern und verläuft von innen nach außen. Der große Vorteil ist der gleichmäßige Feuchtegehalt über die gesamte Brettstärke von 8 - 10 %. Zudem gibt die Vakuumtechnik eine höhere Flexibilität, denn der Trockenvorgang wird erheblich beschleunigt. Dies sind die großen Unterschiede zur Lufttrocknung bzw. zur Frisch-Abluft-Trocknung. Hier trocknet das Holz von der Brettoberfläche nach innen. Mit Hilfe der Vakuumtechnik trocknen wir unsere Hölzer schonender und mit besserem Ergebnis. Die Oberfläche des Brettes ist wunderbar geschlossen, als wäre das Brett noch sägefrisch. Bei optimaler Lagerung von kammertrockener Eiche hält unser Produkt die Endfeuchte von 8 - 10 % zuverlässig. Selbst nachträglich kan es bei kammergetrockneter Eiche zu Rissbildung kommen, wenn eine zu geringe Luftfeuchtigkeit (≤ 50 % relative Luftfeuchtigkeit) in Produktionshallen besteht. Bitte legen Sie hierauf besonders Augenmerk.